Empirische Analyse · 124 Tage · März–Juli 2026
1. Tiefer Luftdruck bei Hitzewellen: Hitzetage zeigen Ø ~970 hPa vs. ~1009 hPa an top-Tagen (–39 hPa).
Die grossräumige Hochdrucklage (Sahara-Hoch) bringt zwar Wärme, aber gleichzeitig entsteht eine thermische Tiefdruckrinne im Alpenvorland.
2. Starker Druckabfall tagsüber: An Hitzetagen fällt der Druck von 6-18h um Ø –7.5 hPa (top-Tage: nur –1.5 hPa).
Die Luft steigt grossräumig auf – es entsteht kein lokaler Druckgradient der den NW-Talwind antreiben würde.
3. Gleichmässig überhitztes Tal: Wenn Heimberg, Gunten und Einigen alle 30-37°C haben,
fehlt der thermische Gradient zwischen Tal und See. Der See (23-24°C) reicht nicht mehr aus um kühle Luft anzusaugen.
4. Schwelle ~30°C: Ab Ø 30°C Lufttemp in Heimberg (14h) gab es in 124 Tagen praktisch keinen guten Talwind-Tag mehr.